8. Mai in Dortmund: Würdevolles Gedenken an die 12 Millionen deutschen Nachkriegsopfer

plakat3

2

1

3

20170508_195158 - Kopie

20170508_195231 - Kopie

Gedenken zum 8. Mai

Einleitung

In diesen Jahr am 8. Mai jährte sich die Kapitulation der deutschen Wehrmacht zum 72 mal. Der 8. Mai war für die deutschen keine Befreiung, sondern ein Tag der des Elends, der Qual und der Trauer. Die Deutschen waren erschöpft und Kriegsmüde, so hatten sie doch sechs Jahre lang um ihre Existenz gekämpft. Wie erlebten die Dortmunder die Eroberung durch die Amerikaner?

Bereits am 13. April rückten die US-Truppen von Norden her in Berghofen, dem Vorort von Dortmund ein. Zeitzeugen erinnern sich an einem recht kühlen Empfang von der Bevölkerung. Niemand fühlte sich befreit oder jubelte den Amerikanern zu. Vielen schmerzte die Tatsache, dass der Krieg verloren war. Ein anderer Teil verübelte den Amerikanern, dass einige Wertsachen wie Fotoapparaten und Radiogeräte gestohlen wurden. Bei vielen löste das Einrücken der US-Truppen Angst aus. Es kam sogar vereinzelt zu Belästigungen von Frauen und Mädchen.

Als die Soldaten des 378. lnfanterieregiments der 95. US-lntanteriedivision am Morgen des 13. April 1945 die Innenstadt von Dortmund besetzten, fanden sie eine zu 97 % zerstörte Stadt vor. Es fehlten an allen Dingen, die man zum Überleben brauchte. Die Wasserleitung war zerstört und es gab kein Strom oder Gas.„Der weitaus größte Teil der hier noch verbliebenen Bewohner – etwa 2000 von fast 30000 vor dem Krieg – hatte sich in die Keller, Bunker und Stollen zurückgezogen.“ (nach Solbach, Kriegsende und Nachkriegszeit, 1201)

Nach der totalen Zerstörung ihrer Stadt und der gesamten Infrastruktur waren die hungernden und erschöpften Dortmunder bereit jeden Frieden entgegenzunehmen. Der Westen aber setzen den Krieg mit Plänen fort, die bereits 1944 feststanden. (Peter Kleist: Auch Du warst dabei)
Die Alliierten Pläne waren genauer gesagt Teil eines 30 j. Wirtschaftskrieges der Engländer und Amerikaner gegen Deutschland. Die amerikanische Hochfinanz wollte den Krieg für Profite. England führte einen 30 j. Wirtschaftskrieg gegen Deutschland und Stalin wollte nach leninistischen Welteroberungsplänen den Kommunismus bis nach Paris ausbreiten. Die Amerikaner unterstützen alle Gruppen und spielten diese ein nach dem anderen gegeneinander aus für ihren Traum „Einer Welt“ und weil sie glauben, dass ihnen der Herrschaftsanspruch als amerikanische Puritaner zustehe.
Nach Meinung der Alliierten gab es nach dem 2. WK. Immer noch zu viele Deutsche. Jedes erneute Erstarken der Deutschen würden die Mühen ihres 30 j. Wirtschaftskrieges zunichte machen. Ehemalige Professoren der Harvard-Universität dichteten daher dem friedlichen Deutschen einen genetischen Defekt an. Ein sogenanntes „Mörder-Gen“ würde die Deutschen immer wieder dazu bringen andere Länder zu überfallen. Um diese Gene wegzuzüchten wurden, verschiedene Pläne erarbeitet. Dazu gehörten u.a. der

I) Der Kaufmann-Plan. (Kastration aller zeugungsfähigen deutschen Männer ab dem 16. Lebensjahr. Ansiedlung von ausländischen Männern zum Zwecke der ethnischen Veränderung).

II) Der Hooton-Plan. (Verschleppung aller deutschen Männer zu lebenslanger Sklavenarbeit ins Ausland und Hereinholen von Ausländern, um die „kriegerischen Gene“ wegzuzüchten).

III) Der Morgenthau-Plan. (Durch Wegnahme eines Viertels des deutschen Bodens und Demontage der deutschen Industrie eine Hungersnot auszulösen, an der Morgenthaus Berechnungen zufolge 20 Millionen Deutsche zugrunde gehen sollten).

Dazu passt, dass der amerikanische Außenminister und Friedensnobelpreisträger C. Hull in seinen Aufzeichnungen fest hielt, dass es das Kriegsziel von Roosevelt und Morgenthau gewesen sei, 20 Millionen Deutsche mittels Hunger nach dem Kriege auszurotten.

Tatsächlich starben mehr als 12 oder 13 Millionen deutsche Zivilisten- Nach der Kapitulation. Es war der größte Völkermordplan der Weltgeschichte (Nach, Professor Dr. App (USA) und James Bacque (Kanada)).

Wir sind heute hier zusammengekommen, um den 12 Millionen deutschen Nachkriegsopfern zu gedenken, die 1945-1948 durch die alliierte Besatzungspolitik zu Tode kamen.

Hauptteil

Wie war die Behandlung der deutschen Bevölkerung nach Kriegsende in Ostdeutschland?

Victor Gollancz, ein englischer Verleger schrieb in seinem Buch „Unser bedrohtes Erbe“: „(….) Die Deutschen wurden vertrieben, aber nicht einfach mit einem Mangel an übertriebener Rücksichtnahme, sondern mit dem denkbar höchsten Maß von Brutalität.“

lm April 1950 stellte Senator William Langer vor dem US-Senat fest: „Die Massenvertreibung ist eines der größten Verbrechen, an welchem wir direkt Anteil haben (…) In der gesamten Geschichte findet sich nirgends ein so scheußliches Verbrechen

aufgezeichnet wie in den Berichten über die Begebenheiten in Ost- und Mitteleuropa. Schon 15 bis 20 Millionen wurden von den Stätten ihrer Vorfahren entwurzelt,

in die Qual einer lebendigen Hölle geworfen oder wie Vieh über die Verwüstungen

Osteuropas getrieben. Frauen und Kinder, Alte und Hilflose, Unschuldige und Schuldige wurden Greueltaten ausgesetzt, die noch von niemandem übertroffen wurden.“

ca. 3 Millionen waren direkt bei der Vertreibung Ermordet worden und nochmal so viele wurden verschleppt und tauchten nie wieder auf. Es war der größte Massenvertreibung in der Weltgeschichte. Selbst Henry Chamberlain nannte die Vertreibung der Ostdeutschen „eines der barbarischsten Ereignisse der europäischen Geschichte.”

Genauer gesagt handelt es sich eher um einen Völkermord an den Ostdeutschen.

ln der von den Vereinten Nationen am 9. Dezember 1948 verabschiedeter „Konvention über die Verhütung und Bestrafung des Völkermordes“ wird unter Völkermord „eine der folgenden in der Absicht begangenen Handlungen verstanden, ganz oder teilweise eine nationale, völkliche, rassische oder religiöse Gruppe als solche zu zerstören“

(Nach, Eibicht, Vertreibungsh., 12-13)

Kanzler Konrad Adenauer:

„Sechs Millionen Deutsche sind vom Erdboden verschwunden. Sie sind verdorben, gestorben.“ (Nach seinem Buch „Erinnerungen“, „1945-1953“, S. 186.)

Wir Gedenken der 20 Millionen vertrieben Deutschen.

Wir gedenken der sechs Millionen deutsche Zivilisten zum die währender Vertreibung oder Verschleppung umkamen (Nach dem Amerikaner Buchanan).

Vergewaltigungen

Im Herbst 1944 wurde Nemmersdorf von der Roten Armee besetzt. Als ein Gegenstoß der Wehrmacht die Roten Armee nach 48 Stunden zurückwarf stießen sie auf abscheuliche Gräuel.
Deutsche Frauen waren an Scheunentore festgenagelt und gekreuzigt worden, auch alle französischen Kriegsgefangenen waren ermordet worden und Flüchtlinge von Panzern überfahren worden.
Auch Hauptmann H. Sommer erinnerte sich an weitere Massaker:

“Als ich am 28. Februar 1945 nach der völligen Aufsprengung des ersten Einschließungsringes den Auftrag hatte, mich zu einer Dienststelle der 4. Armee zu begeben, machte ich in dem Dorfe Groß Heydekrug an der Kirche eine Pause. Ich kam gerade zumaß, als Sanitäter und Zivilpersonen zur Beerdigung von etwa 35 Personen weiblichen Geschlechts schritten. Auch hier zeigten mir Soldaten und Zivilpersonen unter großer Empörung die vorgenommenen grausamen Mißhandlungen, die die Russen besonders an Frauen verübt hatten. Ein Feldwebel wies auf ein Mädchen und zwei Soldaten, die man in der Kirche vorgefunden hatte. Das Mädchen war gekreuzigt und die Soldaten als Pendant links und rechts aufgehängt worden.”

(https://zeitundzeugenarchiv.wordpress.com/2014/04/19/der-leidensweg-deutscher-frauen/ (vom 15. Februar 1951 (mit eigenhändiger Unterschrift), 2 Seiten, BArch, Ost-Dok. 2/9, S. 309-310, in: Vertreibung, 147f.))

Wir gedenken der rund zwei Millionen vergewaltigten Frauen, wobei mindestens 200.000 umkamen. Die Zahl der 2 Millionen ergibt sich nach Dr. Reichling aus 110.000 Opfern in Berlin, 500.000 in der sowjetisch besetzten Zone Deutschlands, 1,4 Millionen in den deutschen Vertreibungsgebieten.

Hungerwinter

Professor Wilhelm Starlinger war Leiter der Seuchenkrankenhäuser von Königsberg.

(W. Starlinger, Grenzen der Sowjetmacht, Würzburg 1954). Er erstellte eine Statistik über die Seuchtentote.

Bis zum Spätsommer 1946 wurden 8.000 Typhuskranke behandelt. Bis Oktober 1946 nahmen die Krankenhäuser in Königsberg 6.000 Malariapatienten auf.

Das Städtische Krankenhaus wurde geplündert und hatte fast keine Medikamente, ein paar Stockwerke wurden angesteckt und schließlich wurde der Hauptzeuge und Hauptarzt Starlinger in den Gulag verschleppt. Bis 1948 verhungerten schließlich 80.000 Königsberger. (Nach, Beckberrn, Die Königsberg Papiere).

Demontage

Die 6. Trophäen-Armee verursachte in Ostpreußen die große Hungerkatastrophe durch die Zerstörung der Güter und den Abtransport der landwirtschaftliche Geräte und Arbeitstiere.

Deutsche, die in Sowchosen beschäftigt waren, erhielten im März und April gar keine Essenmarken. Nichtarbeitsfähigen Deutschen wurde im November nur unregelmäßig 200 gr. Brot pro Tag zugeteilt. Es wurde 1945 nicht gesäht und auch nicht geerntet under der Militärverwaltung. Sowchosen wurden Juli 1945 beantragt, und waren erst am 15. Februar 1946 fertig gestellt.

Quelle: Arbušauskaitė, A., DAS TRAGISCHE SCHICKSAL OSTPREUSSENS NACH 1945 IM LICHTE NEUER DOKUMENTE. Nach S. Kruglov: GA RF, F.R. – 9401-2-136.

Wir gedenken der ingesamt 300.000 Nachkriegsopfern in Ostpreußen.

Wie war die Behandlung der deutschen Bevölkerung nach Kriegsende in Westdeutschland?

Vergewaltigungen

Hamm 8. April

Nach dem Einmarsch der US-Truppen am 8. April in Hamm erlebten auch die Hammer Bevölkerung eine Zeit der Rechtlosigkeit. Die Amerikaner hatten zunächst keine Pläne für die befreiten Ostarbeiter. Diese bewaffenten sich und verbreiten als Räuberbanden Angst und Schrecken. Jedoch war es den eingesetzten dt. Polizisten nicht erlaubt eine Waffe zu tragen und so kamen es zu unzähligen Gewaltdeliken und Verg. auf den Dörfern in NRW.

Die Zeitzeugin Kolmetz aus Gelsenkirchen erinnert sich an die marodierenden Ostarbeiter. „Damals hörte ich auch mit Entsetzen, dass im Freibad Grimberg die Frau und

die Tochter des Bademeisters von einer solchen Horde ermordet worden waren. Wenn

ich so etwas erfuhr, fühlte ich mich nicht eben befreit, nein: Ich kam mir vogelfrei vor.“

(Grontzki, Feuersturm und Hungerwinter, 296).

Auch US-Soldaten morodierten nach dem 8. April in Hamm. Auf der Suche nach Frauen waren nachts US-Soldaten in das Haus (der Familie Wiemer aus Hamm) eingedrungen, so dass Else Wiemer barfuß und im Nachthemd zum Nachbarn flüchten musste. Der Zeitzeuge Wilhelm machte sich am nächsten Tag mit der Nummer des Militärfahrzeugs auf den Weg zur Militärbehörde, um die Eindringlinge anzu-zeigen, doch dort habe man erklärt, dass so etwas nicht passiert sein könne (Beeck, Hamm unterm Hakenkreuz, 326).

Hungerwinter

Hungerrationen

Nach dem Krieg bekamen die deutschen auf Befehl von oben Hungerrationen.

Truman hatte dafür an 10. Mai 1945 den JCS 1067 Befehl unterschrieben, welche den Morgenthauplan in Veränder Form dennoch umsetzen sollte.

(In May 10, 1945 Truman signed the. Morgenthau told his staff that it was a big day for the Treasury, and that he hoped that „someone doesn’t recognize it as the Morgenthau Plan.“ (Michael R. Beschloss, The Conquerors: Roosevelt, Truman and the Destruction of Hitler’s Germany, 1941–1945, pg. 233).

„In Deutschland wurden von den Westalliierten Lebensmittelvorräte vernichtet, um einen unkontrollierten Zugriff der deutschen Bevölkerung zu verhindern. Für die deutsche Bevölkerung wurden strenge Rationierungen für Lebensmittel festgelegt. Diese waren definiert in „cpd“. (calories per day, Kalorien pro Tag) Ein erwachsener deutscher Normalverbraucher sollte 1.550 cpd erhalten. Es war auch damals bekannt, dass das Minimum 2.500 bis 3.000 cpd sind, um einen durchschnittlichen Menschen in gesundem Zustand am Leben erhalten zu können. Die Realität in Deutschland nach dem Krieg war aber, dass die 1550 cpd nur in Ausnahmefällen erreicht wurden. So reduzierten die Franzosen in ihrer Zone die Rationen lange Zeit auf 1.400 cpd, manchmal bis auf 450.“ (Nach, Zivile Opfer nach dem Krieg, 12).

Um den Hungertod zu fördern, wurden von den USA die Ernteerträge außer Landes geschafft; die Kunstdüngerfabriken gesprengt und die Fischereiflotte am Auslaufen gehindert. (Nach, Daily Mail, London, 22nd, April, 1995)

In einem Bericht der Dortmunder Stadtverwatung vom Frühjahr 1947 an den Soziaiminister des Landes NRW heißt es über die Bevölkerung: „(Diese) bieten in vielen Fällen ein Bild des Jammers. Unter lumpigen Kleidern, oft fehlender Unterkleidung, enthüllt sich vielfach ein bis aufs Skelett ausgemergelter Körper.“ (nach Solbach, Kriegsende und Nachkriegszeit, 12231)

Am 4. September 1947 richtete der Vorsitzende des Ernährungsrats deutscher Ärzte ein Schreiben an die zuständige Abteilung der Britischen Militärregierung in Düsseldorf, in dem es u.a. heißt, dass das deutsche Volk vor „seiner größten Katastrophe“ stehe, „vor einer Hungersnot, die das deutsche Volk in kurzer Zeit vernichten wird.“ (nach Solbach, Kriegsende und Nachkriegszeit,1231)

 

Der britische Außenminister Hynd sagte 1947 vor dem Unterhaus aus: „23 Millionen Deutsche stehen vor dem Hungertod.“

James Baque entnahm den Bevölkerungsstatistiken, dass die Hungerrration der Allierten von 1945 -1949 insgesamt 5,7 Millionen Hunger-Opfer forderten.

Wir gedenken der 5,700.000 durch die Hungerpolitik in den Westzonen.

Nach dem 8. Mai wurde tausende Zivilisten in NRW für drei Jahre bei Hungerrationen in fünf großen „ Internment Camps“ gehalten zur „Entnazifizierung“. Neben echten NS-Größen waren dort viele Lehrer, Beamte und jeder der eine verdächtige Schirmmütze trug, direkt von der Straße verschleppt worden.

Erschießung von Gefangenen zum “Spaß”

Der britische Veteran A.W Perkins (of Holland-on-Sea) beschrieb die Verhältnisse im

britischen KZ “Sennelager’*, in dem zu seinem Entsetzen nicht Kriegsgefangene sondern Zivilisten eingekerkert waren. Er erinnert sich:

“Während des zweiten Halbjahrs 1945 musste ich zusammen mit britischen Militärs

Zivilisten bewachen, die im Verdacht standen, „Nazis“ zu sein. Diese Leute erhielten im Lager Sennelager Hunger-Rationen. Sie wurden oft geschlagen und wurden bald so mager wie die Opfer von KZ’s aus den letzten Kriegstagen. Sie scharrten die Reste aus unseren Abfalltonnen zusammen.“

Dieser ehemalige Wachsoldat beschrieb, wie andere Wächter sich ein Vergnügen daraus gemacht hätten, die hungernden KG zu quälen. Sie konnten sofort erschossen werden, wenn sie es wagten, an die Außen-Umzäunung heranzutreten. Es war ein oft geübter Trick, eine Zigarette in die Nähe des Zaunes zu werfen und dann den Häftling zu erschießen, der versuchte, sie zu erreichen.“

* lnternierungslager in der Senne waren:

1.) das Lager Staumühle Civil Internment Camp 5 (CIC 5) lag nördlich des Sennelagers in Kreis Paderborn. (1945 bis Ende 1948)

2.) Das Lager Eselheide Civil /ntemment Camp 7 (CIC 7) war ein lnternierungslager der Britischen Rheinarmee in der Senne. (Oktober 1946 bis Dezember 1947, Vorher:

Stammlagervl K (326) Lager für deutsche Kriegsgefangene von April 1945 bis Sommer 1945)

Wir gedenken der 1 Mio. deutsche Kriegsgefangene,welche in den USA-Vernichtungslagern des US-Generals (-Präsidenten) Eisenhower ermordet wurden.

Demontage

1945 -1948 wurden nach den Morgenthau Plan 75% der Fabrikanlagen demontiert und außer Landes geschafft um Deutschland weitesgehend in ein Agrarland zu verwandeln. „Man demonierte Maschinen, Fahrzeuge, ganze Fabriken, Güterzüge voller Hausrat, Kunstschätze, Pläne und über 540.000 Patente und Produkt-Lizenzen. Wälder wurden gerodet und verschifft, die Häfen in Hamburg und Bremen zerstört. Wissenschaftler wurden reihenweise entführt, um sie für die Rüstungsprojekte der Sieger arbeiten zu lassen.“ (http://www.politaia.org/geschichte-hidden-history/die-folgen-des-8-mai-1945-fur-deutschland/)
„Die schlechte Versorgung führte zu Streiks und Protesten. In Hamburg stand bei einer Kundgebung von 200 000 Menschen im Mai 1947 auf Plakaten: „Mit 800 Kalorien kann niemand arbeiten.“ (Nach, Stern 20.03.2005 http://www.stern.de/politik/geschichte/2-teil-4-ueberleben-in-den-truemmern-hunger-in-deutschland-537793.html )

Bis 1948 bekamen die deutschen Hungerrationen und mussten Essensmarken sammeln, da der Handel verboten war. Erst ab März 1948 setze eine bessere Nahrungsversorgung ein , aus Furcht, dass ein vereintes Deutschland an den Kommunismus fallen könnte. Jahrelang gab es nichts in den Geschäften zu kaufen. Erst mit der Einführung der D-Mark im Juni 1948 öffneten die Verkäufer ihre Läden und stellten ihre eingelagerten Waren aus – die deutschen konnten „plötzlich“ fast alles kaufen was vorher Mangelware war.

Fazit

Die USA ist nachdem Zweiten Weltkrieg für die Ermordung von 12 Millionen Deutschen, Zivilisten und Gefangenen verantwortlich.

6 + 5,7= 11,7 (Quellen: u.a. Kanzler Adenauer, US-Präsident Roosevelt, US-Außenminister Hull.)

Der Hooton-Plan betrifft auch die jungen Deutschen! Die Massen-einwanderung in die BRD seit 2015.

Seit 2015 erfolgt in die BRD eine unkontrollierte Masseneinanderung. In Dortmund gab es seit letztem Jahr ein überfallartiges Hereinholen der Fremden – per Zug! Die Invasoren wurden von „Bahnhofsklatschern“ gefeiert. Eine „bunte Coexistens“ der Kulturen , wie es die die Medien darstellten, erwiess sich rasch als Illusion. Unzählige und vielfältige Straftaten der Invasoren wurden in Dortmund nicht verfolgt und nicht abgeurteilt.

Dahinter steckten weitreichende Pläne, die ganz den Vorstellungen Coudenhove-Kalergis entsprechen, aus den Europäern eine negrid-eurasische Mischrasse als Einheitsmensch der Neuen Weltordnung zu züchten.

Die jungen Dortmunder erlebten eine ähnliche Rechtlosigkeit, wie sie zuvor ihre Großeltern in der Nachkriegszeit erleben mussten.

„Nach den sexuellen Übergriffen auf Frauen in Köln in der Silvesternacht sind jetzt auch Fälle in Dortmund und Düsseldorf bekannt geworden (…) Gegen 21 Uhr verließen zwei Frauen aus Hamm den Hauptbahnhof. Vor der Katharinentreppe hielten sich laut Polizei etwa 300 Männer auf. Mehrere Männer verließen diese Gruppe – sie umstellten die Frauen, zerrten an den Handtaschen und berührten sie unsittlich (…).

Gegen 0.45 Uhr kam es ein paar Meter weiter auf der Kampstraße zu einem weiteren Vorfall. Mehrere Männer verlassen eine Gruppe von etwa 20 Personen und gehen auf zwei Frauen zu. Sie müssen sich sexuelle Anspielungen und Berührungen gefallen lassen. Zeugen greifen ein – die Frauen laufen weg und steigen in ein Taxi. Die Männer waren etwa 1,75 Meter groß und sprachen gebrochenes Englisch.“ ( Nach Ruhrnachrichten 06.01.2016 http://www.ruhrnachrichten.de/staedte/dortmund/44137-Dortmund~/Polizei-sucht-weitere-Opfer-Silvester-Sexuelle-Belaestigungen-auch-in-Dortmund;art930,2914251)

Wie wurden die Allierte Kriegsverbrechen aufgeklärt?

Nach Artikel III des Kontrollratsgesetzes Nr. 4 vom 20. Oktober 1945 sind „strafbare Handlungen, in die Militarpersonen der Alliierten Streitkrafte oder Alliierte Staatsangehorige verwickelt sind“, von der Zustandigkeit deutscher Gerichte ausgenommen.

Trotz Völkerrecht und internationale Strafverfolgung von Kriegsverbrechen Z. Bsp. des

Rote-Khmer-Tribunal, wurde von einer internationalen Militargerichtsbarkeit gegen die

sowjetische oder amerikanische Armeeführung zu keiner Zeit Anklage erhoben.

Bei dem von Rotarmisten verübten Massaker von Treubenbrietzen wurdne 2009 Ermittlungen aufgenommen. Da die Juristen von Deutschland aus die Anklagen uberprüften, wurde diese nach dem Kontrollratsgesetzes Nr. 4 zuruckgewiesen.

Bereits 1965 gab es von den Landsmannschaften und Vertriebenenverbände Versuche die Verbrechen an den Ostdeutsche zu klären.

Man stellte einen Antrag für eine Zentralstelle für Verfolgung von Vertreibungsverbrechen.

Die Zentralstelle fand 1964/65 keine Mehrheit. Aber 1969 speiste die Große Koalition schließlich die Vertriebenenlobby mit nur einer archivalischen Dokumentation über „Vertreibung und Vertreibungsverbrechen 1945-1948“ ab.

Die Dokumentation wurde erst 10 Jahre später veröffenlicht – die Entspannungspolitik der sozialliberalen Regierung sollte keinen Schaden nehmen.

Nach der Wende gab es in Russland versuche Prozesse gegen Sowjetische Führungsschichten in die Wege zu leiten. Dies wurde aber unter Jelzin eingestellt.

Unter Putin kehrte man wieder zu einem sowjetischen Geschichtsbild zurück, um das in den 90er Jahren geschwächte Selbstverständis der Russen, zu stärken und um wieder ein starkes Russland zu werden.

Am 24.04.2015 schuf Putin daher neue Gesetze:

Putin:“ Wer die Urteile der Nürnberger Prozesse leugnet oder Fehlinformationen über das Agieren der Sowjetunion im Zweiten Weltkrieg verbreitet, dem droht in Russland künftig eine Gefängnisstrafe.“ Seit 2015 steht nun Kritik an der Roten Armee unter Strafe. Stalin kann daher in Russland nicht mehr kritisiert werden und Historikern droht eine 5 j. Haftstrafe. Ab den 28. April 2016 ist in Russland sogar eine kritische Geschichtsforschung per Gesetz verboten.

Der Veteranen-Verein in Königsberg regte sich 2016 über einen Zeitungsartikel zum 8. Mai auf, welches Zitate aus dem „ostpreußischen Tagebuch“ von Lehndorff beeinhaltete. Dies wäre eine „Blasphemie“, und „Faschistische Lügen“.

Somit werden die Veteranenvereine auf die Stufe einer religösen Institution erhoben, dessen Dogma einer sauberen Roten Armee, nicht angezweifelt werden darf.

Auch das Graben an den Rheinwiesenlagern ist unter Strafe einer hohen Geldsumme verboten.

Gibt es ein Gedenken an die 12 Millionen deutschen Nachkriegsopfer?

Auf den Friedhof Lilienthal in Berlin erinnert eine Kleine Stele den Opfern v. Vertreibung, Verschleppung, Vergewaltigung u. Zwangsarbeit seit 2001.

Auf den Münchener Friedhof 2001 erinert eine Gedenkskulptur an die Opfer Königsbergs 1945 – 1948 seit 2001.

In Frauenburg erinnert ein Ehrenstein an die Flucht 450.000 Fluchttoten seit 2001.

In Berlin ist das Zentrum gegen Vertreibung seit 1999 geplant und wird seitdem politisch verhindert. Nur die Gedenkstätte in Gutmannshausen erinnert an die 12 Millionen deutschen Opfer.

Die allierten Verbrechen wurden nicht aufgeklärt nach den allierten Kontrollratgesetzen. Heute brauchen wir eine neue Gedenkkultur um die Alliierte Schuld.

Versöhnung zwischen Staaten gibt es nicht, da diese immer nur Bündnisse eingehen. Versöhnung kann nur zwischen Völkern geschehen auf der Grundlage, das alle Verbrechen aufgeklärt und aufgearbeitet sind – auch der Allierten. Das kann in der BRD nur gelingen, wenn es alternative Parteien in de Bundesrat und Bundestag schaffen und von dort die Minister stellen können, welche eine neue Geschichtskultur fördern und neue Schulbücher herausbringen könnten. Diese sollten den Schwerpunkt auf die allierte Schuld haben. Desweiteren könnte mit einer Historikerkommision eine Zentralstelle für Verfolgung von Vertreibungsverbrechen aufgerufen werden, um die allierten Täter zu ermitteln. Und es benötigt jährliche Rituale an neu errichteten Gedenkstätten, um an die allierte Schuld zu erinnern. Außerdem braucht es ausländische Politiker, welche sich wie Willi Brand, vor unseren neuen deutschen Gedenkstätten hinknien und die allierte Schuld anerkennen.

Wir gedenken den deutschen Opfern des Hooton-Planes nach 1945 und in gleicher Weise den jüngsten deutschen Opfern der Masseneinwanderung in der heutigen Zeit. Der Hooton-Plan gehört, in einen vereinten Europa der Vaterländer, der Vergangenheit an. Mit der Mahnwache setzen wir ein Zeichen, dass in Dortmund kein Platz für anti-deutsche Ideologien ist.

12 Millionen Opfer mahnen – nie wieder Deutschenhass!

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s